Bild zeigt ein Therapie-Zimmer in Berlin-Lichterfelde

Prüfungsangst? Meine Therapie
kann Lernblockaden lösen.

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Mit Psychotherapie Prüfungsängste behandeln und überwinden

Jeder Student und jeder Schüler kennt das flaue Gefühl in der Magengrube. Eine Prüfung, ein Examen oder eine Klassenarbeit steht bevor. Klausuren und Abschlusstests sind ein Bestandteil der Ausbildung und unumgänglich. Bei den meisten Probanden treten Lampenfieber und eine innere Anspannung auf. Ohne diesen Nervenkitzel würde die Prüfung weniger ernst genommen.

Nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Laufe des Berufslebens stehen viele Menschen vor der Aufgabe, ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Ein bestimmter Grad an Nervosität vor einem Test, einer Verhandlung oder dem Abschluss eines wichtigen Firmenvertrages ist normal.

Durch panikartige Angst geraten viele Menschen jedoch in einen Teufelskreis. In diesen Fällen hilft die Psychotherapie. Professionell analysiert der Therapeut die Ursachen. Lösungen liegen in vielen Fällen näher, als die Betroffenen oft annehmen.

Wann liegt eine Prüfungsangst vor

Trotz einer guten Vorbereitung leiden Probanden an einer Prüfungsangst. Die Angst verstärkt sich so extrem, dass körperliche und/oder gedankliche Beeinträchtigungen auftreten können. Selbst im Alltagsleben vermindert sich die Leistung enorm. Benachteiligt sind diese Menschen, die mental und körperlich unter der hohen Belastung leiden. Durch die Angst erreichen sie nur einen Bruchteil ihrer wahren Leistungen, die sie unter normalen Verhältnissen zeigen.

Körperliche Zeichen

Herzrasen, feuchte Hände, kalter Schweiß sind typische Symptome. Werden diese Anzeichen zu groß, wirkt sich das negativ auf die Prüfungsvorbereitung aus. Die Situation entgleist. Denkblockaden und mangelnde Konzentration sind die Folge. Ohne Arzt, der geeignete Medikamente verschreibt, sind Betroffene der falschen Meinung, nicht mehr aus der Sackgasse herauszukommen.

Schon Tage vorher gibt es Schweißausbrüche. Nur bei dem Gedanken an den Prüfungstag überfällt ein Schwindel den Patienten. Die hochgezogenen Schultern verkrampfen die Rückenmuskulatur und verursachen eine zusammengezogene Sitz- und Körperhaltung. Am liebsten wären diese Menschen in diesem Augenblick gar nicht vorhanden. Sie ziehen regelrecht den Kopf ein.

Kopfschmerzen behindern Denkvorgänge. Migräneanfälle verstärken im Bewusstsein ein Schuldgefühl, da ein organisiertes Auseinandersetzen mit dem Lehrstoff unmöglich ist. Die versäumte Zeit wird nicht selten durch ein überlanges „pauken“ bis in die Nacht ausgeglichen. Ein akuter Schlafmangel setzt dagegen die Konzentrationsfähigkeit herab. Das Gehirn wird zusätzlich überfordert.
Einhergehend mit den genannten Symptomen beschreiben prüfungsängstliche Menschen die quälenden Leiden mit Durchfall, Erbrechen und Übelkeit.

Die Gedanken fahren Achterbahn

Die negativen Gedanken kreisen nur noch um den Prüfungstermin. Die Angst verstärkt sich mit zunehmender Nervosität. Zu den körperlichen Symptomen entstehen zusätzlich noch Selbstzweifel.

„Das werde ich nie schaffen“

oder

„Wenn ich durchfalle, stehe ich auf der Straße“,

sind Szenarien, die das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Katastrophen werden auf sich selbst bezogen. Ein Gefühl steigt in einem hoch, nach dem Versagen in der Familie oder im Freundeskreis keine Beachtung mehr zu finden. Noch fataler wird es, wenn unerwartet eine Angst vor der Angst hereinbricht. Der Stress vor der Angst wird selbst zum Stressor. Im Grunde ärgert sich der Betroffene über die eigene Angst. Ein Therapeut ist eine Hilfe, diese Zusammenhänge zu verstehen, um den Teufelskreis zu behandeln.

Die Folgen des Supergaus

Das Lernverhalten der Menschen ist verschieden. Die einen beginnen mit den Vorbereitungen Wochen vorher. Sie legen großen Wert darauf, alles bis ins kleinste Detail zu erarbeiten. Dieser Perfektionismus verleitet dazu, die täglichen Lerneinheiten zu übertreiben. Ihr Anspruchsdenken lässt sie in Panik geraten. Sie befürchten, den Stoff nicht zu beherrschen. Sie bringen den Mut zur Lücke nicht auf.

Andere wiederum schieben ihr Lernpensum vor sich her, um so die Angst vermeintlich zu umgehen. Erst kurz vor dem Prüftermin beginnen sie, sich mit dem Lehrstoff auseinanderzusetzen. Die Menge an Lernstoff ist dann meist nur ungenügend zu meistern. Zu der Prüfungsangst kommt dann noch das schlechte Gewissen wegen einer ungenügenden Vorbereitung.

Steht eine Klassenarbeit an, reagieren Schüler am Morgen mit Durchfall und Erbrechen. Durch die psychosomatischen Zeichen versuchen sie unbewusst, die Klassenarbeit zu vermeiden. Die besorgten Eltern benachrichtigen die Schule wegen Krankheit. Nicht selten geht es dem Schüler wenige Stunden später wieder besser. Das bekannte Schwänzen der Schule ist ebenso eine Art der Prüfungsvermeidung.

Nicht nur Kinder und Schüler sind von der Prüfungsflucht betroffen. Nach einer langjährigen Ausbildung steht eine Abschlussprüfung an. In extremen Fällen kann es aus Prüfungsangst zum vorzeitigen Abbruch einer Lehre kommen.

Bei Studenten, die sich aus eigener Entscheidung zu einem Examen anmelden, kommt es vor, dass sie mehrfach die Anmeldung wieder zurückziehen oder sich aus der Prüfungsangst heraus nie anmelden. Nicht selten machen sie sich in der Folge Selbstvorwürfe. Verpasste Chancen und die gestörte Karriere führen häufig zu Depressionen. Professionell organisierte Psychotherapie ist eine Hilfe, das akute Stimmungstief der Betroffenen zu behandeln. Ein Therapeut kennt Wege, Prüfungsängste zu behandeln und die Symptome abzubauen.

Die wohl am meisten gefürchtetste Folge einer Prüfungsangst ist der Black out. Das Horrorszenario eines jeden Probanden. Vor dem Prüfungsausschuss zu sein und vor lauter Aufregung und Nervosität keinen Ton aus der Kehle herauszubekommen. Die Frage ist verstanden, das Wissen ist abrufbereit. Erwartungsvoll sehen alle auf den Prüfling und doch ist zwischen dem Wollen und dem Tun eine unüberwindbare Barriere. Da ist nur noch eine abgrundtiefe Leere. Die Angst blockiert das Denken. Es hilft in diesen Momenten zu wissen, dass Prüfer auch nur Menschen sind. Oft genug sehen sie bleiche Probanden mit weichen Knien vor sich. Kein Prüfer wird einen Probanden durchfallen lassen, wenn um die Wiederholung der Frage gebeten wird. Der Boden ist wieder unter den Füßen.

Diese Folgen auf die Symptome machen es Prüflingen schwer, sich zu konzentrieren. Sie beeinträchtigen das Abfragen von Wissen aus dem Gehirn und begünstigen den bevorstehenden Black Out. Damit sind sie nicht schlechter, als ihre Kollegen, die frei von Angst sind. Nur haben sie es durch die Angst in ihrem Bewusstsein weitaus schwerer.

Wie entstehen Prüfungsängste?

Die Entstehung der Prüfungsangst ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. In der Psychotherapie geht man von den verankerten Urinstinkten aus. Drohte eine unüberschaubare Situation, dann reagiert der Körper mit Alarm. Die Nebenniere schüttet große Mengen von Adrenalin aus. Dieses Stresshormon kann nur durch Bewegung abgebaut werden. Wir stehen dann bei einer überhöhten Anspannung vor der Entscheidung: Flucht oder Kampf. Stresshormone blockiert die Informationsverbindung der Nervenzellen. Im Spannungsfeld zwischen den inneren Reizen und der Fähigkeit, heikle Situationen zu bewältigen, erleben Menschen die Angst als Stress.

Wie groß eine Angstbereitschaft ist, wird bereits im Kindalter festgelegt. Handeln die Eltern bei unbekannten Situationen unsicher und ängstlich, wirkt sich das auf das weitere Leben des Kindes aus. Kann das familiäre Umfeld ein Vertrauen aufbauen, wächst das Kind zu einem gelassenen Menschen auf.

Hilfe ohne Arzt

Jeder 10. Student macht Gehirndoping. Eine Prüfungsphobie ohne Arzt mit Medikamenten zu behandeln, bringt bestenfalls eine Linderung, als eine Heilung. Sie wirken zwar schnell, doch bekämpfen sie lediglich die Symptome. Antidepressiva oder Betablocker stehen zudem im Verdacht, abhängig zu machen. Eine Lösung, die das Übel bei der Wurzel packt, sind sie auf keinen Fall. Stattdessen fördert eine gesunde Ernährung das Wohlbefinden und somit die Konzentration. Ausgewogene, vitaminreiche Ernährung ist nicht nur gesund, sondert sorgt für eine positive Hormonbilanz. Ein ausgeglichener Schlaf/Wachrhythmus trägt zu einer Gelassenheit bei. Ausgeschlafen lernt es sich besser. Energy-Drinks, Alkohol und Zigaretten sind keine Hilfe. Im Gegenteil, sie steigern die Bereitschaft zur Angst.

Ein Therapeut hilft professionell

Die Psychotherapie kennt verschiedene Ansätze einer Therapie. Nach einer grundlegenden Anamnese legt der Therapeut professionell offen, welche Art der Angst besteht, welche Symptome wann und wie auftreten. Der Therapeut fördert die auslösenden Blockaden und Ängste zutage. Das lösungsorientierte Gespräch ist bereits Bestandteil der Therapie. Mit Hilfe der Psychotherapie werden Triebkräfte aktiviert, die Freude erleben und Schmerzen vermeiden lässt. Probleme werden so in Glücksgefühle umgeleitet. Die Hilfe der Therapie besteht darin, dass der Betroffene lernt, sich im Vorfeld nicht selbst unter Druck zu setzen und schlechte Gedanken beiseitezuschieben. Der Weg wird frei, neuen Anlauf zu nehmen. Voraussetzung ist natürlich, dass sich der Lernstoff im Gehirn verankert hat.

Eine weitere Methode ist das Konditionierungsmodell. Bei dieser Therapie der Selbstkontrolle werden die Impulse für einen störenden Habitus neutralisiert. Ähnlich verhält es ich bei der Desensibilisierung. Störende Reize leitet diese Therapie um und schaltet sie aus. Der Betroffene lernt bei der Psychotherapie, seine Zeit einzuteilen. Aufkommender Stress ist bereits vor der Prüfung eine Spirale nach unten. Die professionell gestalteten Gespräche geben dem Patienten seinen eigenen Takt wieder, um das Ziel in überschaubaren Einheiten zu erreichen. Er wächst mit dieser Hilfe ohne Arzt an seinen Ängsten in ein positiveres Leben.

Professionell orientierte Therapie vermittelt auch meditative Wege. Die Sofortmaßnahmen während der Prüfung sind: autogenes Training, Atemübungen und Meditationen. Sie alle benötigen eine Zeit der Schulung, um sie gezielt anzuwenden.

Fazit

Ohne Arzt, ohne Medikamente und lediglich durch die Hilfe der Psychotherapie sind Menschen mit Prüfungsangst in der Lage, sich selbst zu helfen.

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Barbara Ventzke - Psychotherapeutin

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